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Gestaltung im Wandel: Der Trendradar zum German Design Award 2026

  • avb763
  • vor 38 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Welche Entwicklungen bestimmen aktuell die internationale Designpraxis und wie lassen sie sich strategisch einordnen? Mit dem kürzlich veröffentlichten Trendradar zum German Design Award 2026, den wir im Auftrag des German Design Council verfasst haben, wird genau diese Frage untersucht. Ausgangspunkt sind die prämierten Projekte des Awards, die die von einer internationalen Fachjury bewertet wurden. Daraus entstanden ist ein analytischer Blick nach vorn: auf Haltungen, Systemstrukturen und narrative Qualitäten, die Gestaltung heute prägen.


Ausgezeichnet mit Gold in der Kategorie Excellent Architecture - Circular Design: Das (Park)haus der Zukunft in Wendlingen am Neckar.
Ausgezeichnet mit Gold in der Kategorie Excellent Architecture - Circular Design: Das (Park)haus der Zukunft in Wendlingen am Neckar.

Deutlich wird: Der heutige Designbegriff verschiebt sich von der reinen Formgebung hin zu einem handlungsorientierten Werkzeug, das Ressourcen steuert, Komplexität zugänglich macht und zugleich atmosphärische wie soziale Erfahrungen ermöglicht.


Auf Basis der ausgezeichneten Arbeiten haben wir fünf übergreifende Bewegungen herausgearbeitet, die diese Transformation exemplarisch sichtbar machen:


Zirkuläre Systeme und regenerative Strategien

Gestaltung denkt in Kreisläufen, nutzt Bestände weiter und verbindet ökologische Verantwortung mit architektonischer und produktbezogener Qualität.


Vernetzte Prozessökologien

Digitale Plattformen, Sensorik und lernfähige Systeme erweitern Design zu einer steuernden Infrastruktur, die Nutzung in Echtzeit organisiert und weiterentwickelt.


Inklusive und verständliche Gestaltung

Barrierefreiheit, intuitive Interaktion und soziale Teilhabe werden zu grundlegenden Entwurfsparametern komplexer Systeme und Räume.


Immersive kulturelle Erfahrungsräume

Architektur, Ausstellung und Inszenierung verschmelzen zu narrativen Umgebungen, die Wissen emotional verankern und Identität stiften.


Materialität und Handwerk als Bedeutungsträger

Präzise Verarbeitung, sichtbare Konstruktion und authentische Materialien gewinnen im Zusammenspiel mit digitalen Technologien neue Relevanz.


Für uns markiert der Trendradar weit mehr als eine kuratorische Zusammenstellung prämierter Projekte. Er ist Teil unserer inhaltlichen Arbeit an der Schnittstelle von Design, Architektur und Kommunikation. Indem wir gestalterische Entwicklungen systematisch analysieren, übersetzen wir sie in strategische Narrative, die Orientierung geben und den gesellschaftlichen Wert von Design nachvollziehbar machen.


Klicken Sie hier, um zur Seite des German Design Award zu gelangen. Dort können Sie den vollständigen Bericht herunterladen.

 
 
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